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15.01.2012
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25.09.2011
Danke für den tollen Empfang!!
Ihr seid echt super.
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15.09.2011
Darauf waren wir nicht eingestellt! Wer nicht wagt…
Vielleicht hätte ich mal mehr wagen sollen, aber was hier am Sonntag passiert ist, kann ich selber noch nicht ganz fassen. In Zahlen: 29. Gesamtplatz, viert bester „nicht Profi“, bester Deutscher und letztendlich VIZEWELTMEISTER in meiner AK (18-24) bei der 70.3 Halbironman WM in Henderson / USA. Unglaublich!
Mit dem Resultat hat sicher kaum jemand gerechnet und am wenigsten ich selbst. Top 20 in meiner AK (ich hatte mit einer Top 10 Platzierung geliebäugelt, wenn alles gut geht) und bei den Bedingungen gut durchkommen war das Ziel. Das am Ende nur 30 Sekunden zum Weltmeistertitel fehlen ist unglaublich aber trotzdem ein bisschen ärgerlich. Ich wusste bis zum Ziel nicht wie knapp es nach vorne ist und hab mich eher nach hinten orientiert. Die halbe Minute wäre irgendwie drin gewesen… jetzt muss ich noch mal herkommen, denn das passiert mir nicht noch mal ;-)
Auf jeden Fall war das Rennen einer Weltmeisterschaft wirklich würdig! 1,9km Schwimmen im badewannenwarmen Lake Las Vegas, 90km Radfahren durch die Wüstenlandschaft vom Lake Mead Nationalpark mit insgesamt fast 1000 Höhenmetern und 21,2km Laufen durch eine Wohngegend von Henderson mit 200 HM und ca. 35° Außentemperatur.
04.00 Uhr morgens klingelte der Wecker, denn bis 06.00 Uhr musste die Wechselzone komplett eingerichtet werden. Die Aufregung der Athleten und Zuschauer ließ mit einer Gedenkminute an 09/11 spürbar nach. Zum Glück auch bei mir, denn ich war wirklich nervös.
06.30 Uhr starteten die Profis und dann im 5min Abstand die einzelnen Altersklassen. In der letzten waren Stefan und ich dran…
08.00 Uhr viel der Startschuss und fünf Minuten später die ersten Schwimmer der Welle vor uns eingeholt. Das war reines „Zick-Zack“ Schwimmen und für eine schnelle Schwimmzeit nicht wirklich fördernd.
Als dritter meiner AK bin ich dann aufs Rad und hatte von Beginn an Druck, ein absolut geiles Gefühl! Das kenn ich sonst überhaupt nicht :-P zum Glück hatte ich bis km 70 zwei Begleiter (46 und 48 Jahre!!) mit ähnlich Druck, die auch wirklich gut mitgefahren sind. Die letzten 20km ging es zu T2 (2. Wechselzone) noch einmal gut bergauf und von dort an bin ich allein unterwegs gewesen. Nach der Streckenbesichtigung letzter Woche hatte ich mir echt mehr Sorgen gemacht, aber diesmal war das Radfahren einfach nur geil! :-)
Gegen 11.00 Uhr bin ich dann vom Rad und es war richtig heiß. Drei Runden waren zu Laufen und in jeder ging es 3,5km bergab und 3,5km bergauf… An den Verpflegungstellen half dann alles was irgendwie gekühlt hat. Wasser, Eis und Schwämme… und es war nicht immer leicht was zu bekommen da alle anderen Altersklassen (insgesamt 1515 Starter) ja vor uns los sind. Die Strecke war dementsprechend richtig voll und leider auch unübersichtlich… Ich wusste nie genau, auf welchem Platz ich gerade liege bzw. wie weit die Abstände nach vorn und nach hinten waren. Ärgerlich… Aber wir waren einfach nicht auf diese Situation eingestellt.
Ich will hier noch mal her, denn das Ziel ist mir nun klar! Und ich bin trotz dessen wahnsinnig glücklich!!!
Eins möchte ich nicht vergessen. Vielen, vielen Dank an alle, die mir das ganze hier ermöglicht und bei der Vorbereitung und Umsetzung geholfen haben!! Man kann viel erreichen, aber nur wenn einen die richtigen Menschen unterstützen.
Hier noch ein paar Bilder, die die Stimmung vor, während und nach dem Wettkampf gut verdeutlichen ;-)
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Ergebnisliste Ironman Las Vegas
09.09.2011
Noch 2 Tage bis zum Rennen...
… und die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Das Rennen kann also kommen!
Aber erst einmal zu den letzten 5 Tagen. Der Flug von Frankfurt a.M. Über Atlanta nach Las Vegas war soweit ganz okay. Nach knapp 30h auf den Beinen sind wir gut geschlaucht im Hotel angekommen und bald darauf ins Bett gefallen. Mit dem Jetlag sind wir alle ganz gut zurecht gekommen und deswegen ging es am nächsten Tag gleich mal zur Stadtbesichtigung auf den „Strip“ in Vegas. Eine Stadt, mitten in der Wüste, gebaut für jegliche Art von Freizeitvergnügungen...
Abends genauso hell wie am Tag und bestimmt doppelt so laut. Sehr beeindruckend!
Am Tag darauf sind Stefan Holtkötter / ein ehemaliger Teamkollege aus Lemgo und ich beim Morgenlauf auf die eher „nicht so schönen“ Straßen von Vegas gestoßen, in denen Dreck und leerstehende Häuser überwiegen. Danach sind wir zum Schwimmstart an den Lake Las Vegas (ca.15km von Las Vegas entfernt) gefahren um die Schwimmstrecke anzuschauen. Auch hier wurde inmitten einer schon bergigen Wüstenlandschaft ein See und viele Hotels errichtet. Es wirkt ein wenig künstlich, ist aber dennoch eine schöne, grüne Abwechslung. Am Sonntag wird das Schwimmen sicher ohne Neoprenanzug stattfinden. Gefühlte 30° Wassertemperatur hat uns den Spaß an der „Abkühlung“ eher genommen.
Vorgestern sind wir dann mal ein Teil der Radstrecke abgefahren. Nicht wie erwartet sind die Höhenmeter das „Problem“. Wenn man bei 108° Fahrenheit mit 60 km/h den Berg runter fährt, denkst du das dir jemand mit dem Fön direkt ins Gesicht bläst. Die Radschuhe fangen von unten an zu glühen und man ist nach 50km einfach kaputt. Wir haben es nicht bis zum Wendepunkt geschafft, da wir mit 1,5l Trinken nicht ausreichend versorgt waren. Ich hätte mir Teebeutel mitnehmen können, so warm wie die letzten Schlucke immer waren. Auf der Radtour (75km) haben wir zu zweit, dann mit Stopp an der Tanke fast 10l getrunken... Ich frage mich was das am Sonntag werden soll... Am Abend waren wir im Pool direkt neben der Transition 2 und dem Zielbereich Schwimmen, auch der hatte sicher mehr als 30°.
Gestern waren wir im Dath-Valley Nationalpark. Wenn man knapp 500km im Auto fährt, bemerkt man gleich wieder, dass hier das Wort „Entfernung“ eine ganz andere Bedeutung hat als in Europa. 115° Fahrenheit, umgerechnet 46,2°c hatten wir an einem leicht bewölktem Tag. Wer es also unglaublich heiß mag fühlt sich im Tal des Todes sicher gut aufgehoben. Es war auf jeden Fall die Fahrt Wert!
Heute haben Stefan und ich die Startunterlagen geholt und jetzt geht es gleich noch mal zur Pasta Party. Die Aufregung steigt so langsam, denn fit ist hier sicher jeder. Wer am Sonntag live dabei sein möchte kann unter folgendem Link das Rennen live mitverfolgen.
http://ironmanllv.com/athletes/instant-athlete-tracking/
Schon mal vielen Dank für eure ich „Drück dir alle Daumen“ Mails. Ich melde mich wieder :-)
In diesem Sinne: please keep fingers crossed!
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31.08.2011
Zwischen Training und WM Vorbereitung - „Rad am Ring“ und Bundesligafinale in Grimma
Mittlerweile sind wieder einige Wochen vergangen und die letzten Vorbereitungen für das WM Rennen in Las Vegas getroffen. Die Flüge und Hotels sind gebucht und das Training läuft auch ganz gut. Obwohl anfangs hier und da die Motivation manchmal gefehlt hat, bin ich nun richtig motiviert, denn in den letzten beiden Wochen standen zwei größere Rennen an, die beide Zuversicht geben.
Das 24h Radrennen auf dem Nürburgring war wieder klasse. Man ist physisch und psychisch eigentlich total am Ende und schwört sich, beim Fahren in der Nacht, nie wieder mitzumachen aber natürlich wird an der Raststelle auf der Rückfahrt schon wieder das nächste Jahr geplant.
Mit einer noch größeren Mannschaft sind wir in diesem Jahr da gewesen. Mit knapp 30 Fahrern und 3 Betreuern hatte man auch nachts manchmal was zum Lachen ;-)
Für die WM Vorbereitung war das natürlich super. Zehn Runden Vollgas mit knapp 260km und 5500 Höhenmeter. Dazu kamen Schlafmangel, unregelmäßiges Essen und mit knapp 100km/h in der Abfahrt auch ein Fahrgefühl, was man nur dort erlebt...
Platz 18. ist es zum Abschluss geworden. Bei weit über 1000 Teams auch eine sehr gute Leistung und im nächsten Jahr noch verbesserungsfähig. Vielen Dank an der Stelle an René Christensen von der Firma Graakjaer GmbH, Rene Schirmer für die ganze Organisation, die Betreuer fürs Essen zubereiten und natürlich auch an alle Fahrer für die gute Stimmung!!
Am vergangenen Wochenende stand dann das Bundesligafinale in Grimma an. Platz 8 im Teamranking hieß es zu verteidigen, denn zwischen Platz 7 und 10 war alles echt sehr knapp beieinander. Eigentlich war ich als Ausfallhilfe geplant, falls bei Henry, Theo, Folker oder Marcus irgendetwas passiert. Leider hatten wir in diesem Jahr des öfteren Pech und konnten unsere Geschlossenheit in der Mannschaft nie zeigen.
Wie es aber gehen kann, haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben und erst beim Finale gezeigt. Mit den Plätzen 8 für Henry, 18 für mich, 20 für Folker und 21. für Theo haben wir richtig einen rausgeknallt :-)
Mit diesen Ergebnissen haben wir sogar den 3. Platz in der Tageswertung erreicht und haben uns völlig unerwartet noch auf Platz 6 in der Team Gesamtwertung vorgeschoben. Besser konnte es wirklich nicht laufen. Auch mit meinem Rennen war ich zufrieden. Schwimmen verlief solide wie immer, sodass ich knapp den Anschluss an die erste Radgruppe verpasst habe. Das muss im nächsten Jahr anders gehen! Auf dem Rad habe ich die 24h vom Vorwochenende noch gut gemerkt, bin aber zum Glück in der Gruppe geblieben. Das abschließende Laufen war auch soweit ganz gut. Endlich mal gut durchgekommen. So kann es weitergehen, hoffentlich dann auch in Vegas.
Für die nächsten Tage steht noch mal viel Training (vor allem Lauf und Schwimmen) an. Am Samstag werde ich dann den Triathlon am Ratscher aus voller Belastung starten und den Henry so lange es geht ärgern ;-) Sonntag früh geht dann der Flieger in die Staaten. Ich freue mich richtig drauf und auch auf die „off season“.
Hier noch ein Ziel- und ein Mannschaftsfoto aus Grimma
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26.08.2011
12. Platz bei den deutschen Hochschulmeisterschaften - man beachte die Scheibe :-)
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30.07.2011 Kopfsache - Ich fliege nach Las Vegas!!
Ich muss mal eben meine Termine 2011 aktualisieren. Auch wenn es im Moment noch etwas unwirklich ist, aber ich werde am 11. September bei den 70.3 Halbironman Weltmeisterschaften in Las Vegas / USA am Start stehen.
Das war alles nicht selbstverständlich. Die lange Zwangspause im Frühjahr, Allergieprobleme zu Saisonbeginn, die Rückenschmerzen Anfang Juli und in den letzten 2 Woche kamen auch noch Probleme im Energiehaushalt dazu. Zwei missglückte Bundesliga Ergebnisse rundeten alle berechtigten Zweifel an der ganzen Sache ab. Reichen 10 Wochen Vorbereitung für ein gutes Ergebnis? Vier Tage vorher, haben Jens (mein Trainer) und ich noch überlegt das Ganze komplett abzusagen. Gut, dass wir es nicht gemacht haben, denn wenn der Kopf mitspielt, kann man alles schaffen!
Bei 12° und böigem Wind kann man sich besseres vorstellen als in einem dünnen Wettkampfeinteiler Sport zu machen. Zum Glück hat uns in Belgien der Regen verschont. Denn beim Ironman in Frankfurt hätten die Triathleten ihren Neoprenanzug nach dem Schwimmen am Liebsten gleich angelassen. ;-)
Nun mal was zum Rennen. Punkt 11 Uhr starteten die Profis, 10 Minuten später war ich dann dran. Ziel war es beim Start schnell aus dem Geprügel herauszukommen und halbwegs meinen eigenen Rhythmus zu finden. Aufgrund der hohen Wellen war es manchmal wirklich schwer die Bojen zu finden. Nach 23:45 min bin ich als erster aus meiner Startwelle aus dem Wasser gekommen und hatte unter den knapp 1200 Startern die 13. Schwimmzeit des Tages. Ist ganz okay, geht aber noch schneller. Zum zweiten Mal in diesem Jahr bin ich nun schon ohne Startnummer losgelaufen, dass passiert mir in Las Vegas hoffentlich nicht noch einmal. Vom Schwimmen hatte ich noch ein paar Sekunden so dass ich trotz eines mittelmäßigen Wechsels als Erster auf dem Rad saß. Nach 3km ging es unter der Schelde durch den Waaslandtunnel, Richtung Hafengelände von Antwerpen, wo die eigentliche Radrunde erst begann.
Nach dem Wettkampf habe ich auf der Veranstaltungsseite gelesen, dass Arthur Aghajanyan, ein 27-jähriger Student, der mit in meiner Startwelle startete, in dem Tunnel stürzte. Er hat beim Radflasche greifen die Kontrolle über sein Rad verloren und ist mit „nur“ 40 km/h gegen die Tunnelmauer geprallt. Es ist kaum zu fassen, dass er diesen Sturz nicht überlebt hat. Ich möchte der Familie mein tiefstes Beileid aussprechen. Dieser Vorfall macht mich selbst jetzt beim Schreiben noch sehr traurig. Nach so einem Ereignis werden alle weiteren Berichte eigentlich belanglos, trotzdem möchte ich euch erzählen wie das Rennen weiterhin verlief.
Das Radfahren war bis Kilometer 40 sehr einsam und richtig kräftezehrend, da im Hafengelände von allen Seiten der Wind geblasen kam. Wenn man gerade mal mit 26 km/h auf flacher Strecke auf seinem Aufsatz liegt, fragt man sich schon, was da gerade falsch läuft. Die Verpflegung war schwierig, da der Körper bei so einer Kälte alles andere machen möchte, außer zu essen. Es kam dazu, dass ich bei zwei Verpflegungsstationen aufgrund von eigenem Missgeschicks die Wasserflaschen gekonnt fallen ließ. Nach 65 km bin ich ziemlich geplatzt und hatte kaum noch Kraft meinen Lenker festzuhalten. Ich weiß nicht ob es an der Kälte oder der mangelnden Nahrungsaufnahme lag.
Ich war froh, als ich vom Rad runter war, auch wenn ich meine Füße nicht mehr spürte. Wie knapp es bei dem Wechsel zuging bemerkte ich erst beim Loslaufen. Als Zweiter meiner Altersklasse in den Wechsel rein und als Fünfter wieder raus. Spricht mal wieder nicht gerade für einen guten Wechsel. Da kann ich mir bei unseren Kids aus dem Verein noch einiges abschauen.
Ich musste mein Laufsachen bereits am Vortag eingepackt in eine Plastiktüte abgeben. Diese wurde dann zugebunden und in die zweite Wechselzone an meinen Wechselplatz gebracht. Meine Eltern meinten im Nachgang, dass alle Anderen die Tüten aufgerissen haben und nur Robin den Seemannsknoten unbedingt öffnen wollte. Dafür hatte ich zum Schluss dann noch eine tolle, nicht kaputte Mülltüte. Wenn ich gewusst hätte, dass mir zum Schluss diese 40sec zum zweiten Platz der Altersklasse fehlten, hätte ich die Tüte schon beim Rad abstellen allein mit meinen Blicken zerfetzt! :-p
Beim abschließenden Lauf war es so ziemlich spannend, denn innerhalb von nur einer Minute wechselten 5 Athleten aus meiner Altersklasse zum Halbmarathon. Drei runden waren durch die Altstadt von Antwerpen zu Laufen und Ziel war es in der ersten nicht zu schnell zu beginnen. Überrascht war ich, als ich die anderen nach gut 7km wieder eingesammelt habe, denn nach den letzten Radkilometern hätte ich nicht damit gerechnet. Zwischenzeitlich sind wir zu 4. nebeneinander gerannt und jeder hat den anderen beobachtet und geschaut wie es ihm geht. Das ist für den Kopf Belastung pur! Am Ende der zweiten Runde wurde das Tempo wieder angezogen und ich konnte nicht dran bleiben, bzw. hatte Angst, komplett zu platzen. Also hieß es Tempo raus nehmen und die anderen erstmal laufen lassen. Immerhin sind wir schnell angegangen (36:23min auf die ersten 10km / zum Vergleich in Gera bin ich knapp unter 40min gelaufen). Dann habe ich wohl das Rennen im Kopf entschieden. „Glaube dran“, war wohl mein Satz des Tages. Immer wieder habe ich die 2 Worte vor mir hergesprochen und dafür manchmal verwunderte Blicke von den Anderen Triathleten bekommen, an denen ich dann vorbei bin. Knapp 4,5km vor dem Ziel war ich dann wieder dran und bin mit allem was ich noch irgendwie an Kraft hatte an zwei Athleten aus meiner AK vorbei und konnte das bis ins Ziel retten. Das war der Wahnsinn. Weniger als 1:20h habe ich für den Halbmarathon gebraucht, eine Zeit mit der ich und v.a. auch Jens nicht mit gerechnet hatte. Die AK Siegerehrung habe ich dann im Medizinzelt verbracht, weil ich kaum noch stehen konnte.
In anbetracht dessen, dass es am Ende des Tages auch noch für die WM Qualifikation gereicht hat, war mir das aber eigentlich egal. Wie gesagt, ganz realisiert habe ich das alles wohl noch nicht...
Ich möchte mich bei meinen Eltern, Jens, dem kompletten Graakjaer Team um René Christensen, dem Physiotherapie Team Achs-Albrecht, Dr. Stanek und Hanno bedanken, denn ihr habt alle einen kleinen Teil dazu beigetragen das alles so funktioniert hat. Vielen Dank!!
Fotos kommen bald, ihr könnt also gern wieder vorbei schauen. Morgen ist dann Start zu den deutschen Hochschulmeisterschaften in Münster. Ich war die Woche immerhin ein Mal schwimmen, bin also super vorbereitet ;-)
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30.06.2011 Ruhetag :-)
Heute und Morgen werden die Beine mal hochgelegt. Ruhe ist angesagt, damit das Training der letzten Tage und Wochen wirken kann. Vier Wochen verbleiben noch bis zum 70.3 Halbironman in Antwerpen (Belgien) und ich bin guter Dinge, bis dahin noch richtig fit zu werden.
Das Ziel steht fest: sub 4:10h.
In den letzten Wochen hatte ich mit Rückenschmerzen zu kämpfen, welche die Folge von muskulären Dysbalancen haben. So hab ich des Öfteren Arztpraxen und physiotherapeutische Einrichtungen besuchen müssen und konnte nicht immer das geplante Lauf und Radtraining absolvieren. Trotz dessen lief es beim Triathlon in Apolda mit dem 6. Gesamtplatz (2. Platz AK) dem Sieg beim Meilenschwimmen in der Koberbachtalsperre und dem 2. Platz beim 10000m Bahnlauf in Gera, in den Wettkämpfen ganz gut.
Am Wochenende geht es nach Düsseldorf zum 2. Bundesligarennen mit dem Team der Weimarer Ingenieure. Ich freue mich auch schon echt darauf!
Am Montag ist der Triathlonnachwuchs der Otto - Dix Schule aus Gera dran. Im Rahmen des Fun&Move Triathlon findet das Landesfinale für "Jugend trainiert für Olympia" statt. Die Kids sind gut vorbereitet und ich würde mich freuen im Herbst auch mit nach Berlin fahren zu dürfen. Die Ergebnisse und Bilder folgen.
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09.06.2011
Ein Tag mit Höhen und Tiefen - 2. Platz beim Saalfelder Triathlon
Nach dem Powertriathlon habe ich mich sehr gefreut, dass sich einige unserer Kinder gleich für den zweiten Start in Saalfeld entschieden haben. Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30° wurde alles von den Kindern abverlangt. Trotz der extremen Kreislaufbelastung haben fast alle Nachwuchstriathleten des TSV 1880 Gera - Zwötzen erfolgreich gefinisht.
Ich möchte auch auf diesem Weg unserer jüngsten Triathletin, der 9- jährigen Sabine, gute Besserung wünschen. Sie ist auf der Radstrecke gestürzt und hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Wie sich so etwas anfühlt, habe ich in diesem Jahr auch schon durch und bei so einem Vorfall sind alle Ergebnisse des Tages unwichtig. Sehr erleichtert war ich, als sie mich dann angerufen hat und meinte, dass alles okay ist. Gute Besserung Sabine!
Also nur kurz ein Bericht zum Rennen. Das Schwimmen verlief mit 1600m in knapp 20min ganz gut. Henry Beck und ich meinten noch 100m mehr Schwimmen zu müssen. Auf dem Rad fehlt einfach noch der Druck. Ich habe die etwas längere Tour (265km) vom Donnerstag und den Koppellauf vom Freitag noch sehr gemerkt und bin mit knapp 5min auf Henry, der momentan einfach in einer anderen Liga fährt, vom Rad gestiegen. Dennoch merke ich im Training, dass es von Woche zu Woche bergauf geht. Mit einer Laufzeit von 35:15min auf 9,6km konnte ich mich im Vergleich zu Gera echt steigern. Knapp 3min Rückstand hatte ich auf Henry im Ziel, was für mich voll in Ordnung ist. Gegen einen Triathlonprofi darf man auch mal „verlieren“.
Letzten Freitag habe ich mich für den 70.3 Halbironman in Antwerpen (Belgien) angemeldet. So steht jetzt für die nächsten 7 Wochen noch mal viel Training an und Ziel ist es, dies mit der Uni und den Prüfungen bestmöglich zu kombinieren.
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| 07.06.2011
Impressionen vom 17. Powertriathlon
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23.05.2011 War das ein geiler Tag - der 22. Mai Ich weiß heute nicht wo ich anfangen soll. Hoffentlich habt ihr zum Lesen etwas Zeit mitgebracht...
Um nichts zu vergessen fange ich chronologisch am Morgen an.
9:00 Uhr. Start zur ersten Olympischen Distanz in diesem Jahr. 1,5km Schwimmen, 40km Rad und 10km Laufen. Knapp zwei Jahren nach der letzten Olympischen, dann heute gleich auch noch im Rahmen der Thüringer Meisterschaft.
Mit Lars Fricke, Hubert Hammerl, Daniel Gebert, Theo Popp, Thomas Strobl und weiteren guten Athleten war das Rennen super besetzt und versprach schnell zu werden. Kurz nach dem Schwimmstart konnte ich mich dann schon leicht absetzen und dachte nur: „volle Hütte jetzt, du willst als erster auf dem geilen Rad sitzen“. Gesagt, getan. Mit einer Zeit von knapp 19:10 min bin ich dann aus dem Wasser und hatte den anderen gut 100m abgenommen. Mit „geilem“ Rad meine ich das Zeitfahrrad, welches mir René Christensen von der Firma Graakjaer heute zur Verfügung gestellt hat. Beim Radschuhe anziehen reißt natürlich die Schnalle, sodass ich schön 39,5km mit offenem rechten Schuh gefahren bin. Was ich deutlich gemerkt habe, sind die fehlenden 3 Monate Training in der Vorbereitung und vor allem die intensiven Rad,- Lauf,- und Koppeleinheiten.
So spare ich mir vielleicht in ein paar Wochen die Krämpfe und Seitenstechen bei den ersten Laufkilometern. Nachdem der Rhythmus gefunden war konnte ich den 4. Platz bis in das Ziel halten und war super zufrieden. 4. Platz im Ziel bedeutete Platz 3 in der Meisterschaftswertung und Platz 1 in der Altersklasse. Das ist doch mal ein guter Einstand.
Eines muss ich noch erwähnen, ich hatte wohl den besten Support an der Strecke!! Von Kindern die man selber trainiert angefeuert zu werden, ist wohl das Schönste was man sich (ich mir) als Trainer wünschen kann. Das war Gänsehautfeeling pur, vielen vielen Dank an euch alle. Ihr seid ganz große Klasse!
12:00 Uhr. Start der Kinder und Jugendwettkämpfe. Knapp eine halbe Stunde später sind unsere ersten dran. Also schnell an die Strecke und möglichst viel von dem Jubel zurückgeben, den ich selbst bekommen habe. Herzlichen Glückwunsch an euch alle, ihr habt einen super Wettkampf gezeigt. Nach dem ersten Triathlon für die meisten von euch, hoffe ich jetzt natürlich, dass ihr alle Spaß hattet, bei bleibt und euch wieder probiert. Auch an die Eltern, Großeltern und allen anderen Helfern vielen Dank, die uns in vielfältiger Hinsicht beim Wettkampf unterstützt haben.
14:00 Uhr. Start der Jedermänner/frauen und der Staffeln. Trotz kurzem Regen, welcher uns glücklicherweise sonst den ganzen Tag verschont ließ, war nun richtig Stimmung an der Strecke. Knapp 2500 Zuschauer sollen wohl über den Tag verteilt an den Strecken gewesen sein.
Mit dem Team Graakjaer, zusammengesetzt aus Mandy Höhnisch, René Christensen und mir, ging es noch einmal an den Start. 700m Schwimmen für Mandy, 20km Radfahren für René und 5km Laufen standen an. Nach dem Schwimmen lagen wir im guten Mittelfeld. Durch einsetzenden Regenschauer auf der Radstrecke konnte René seine Radstärke dann sehr gut ausspielen und an vielen Staffeln „vorbeifliegen“. Auf Platz 6 oder 7 gewechselt, konnte ich dann noch ein paar Staffeln überholen und zum Schluss sind wir auf dem 3. Platz alle zusammen über die Ziellinie gelaufen. Das ist es, was ein Teamrennen ausmacht! Nach der Siegerehrung kam von René gleich die Ansage für nächstes Jahr. „Nächstes Jahr Gewinnen wir das Ding!“
Zum Schluss ist zu sagen, dass das Interesse am Powertriathlon in Gera weiter wächst. Knapp 600 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem Ausland, 2500 Zuschauer, eine Partnerstädtestaffel mit unserem Oberbürgermeister aus Gera und viele glückliche Gesichter im Ziel bestätigen das. Im Namen aller Helfer und dem OrgTeam rund um die Zwötzener Triathleten hoffe ich, dass alle einen super Tag hatten und wir euch auch im nächsten Jahr in Gera zur 18. Auflage des Powertriathlon begrüßen können. Bilder und Videos sind hier auch bald zu finden, es lohnt sich also mal wieder auf die Seite zu schauen. Ich wünsche euch eine schöne Saison.
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17.05.2011
Die Saison ist gestartet – Platz 10 im Teamsprint der 2. Triathlon Bundesliga
Am Samstag ging es zum Saisonbeginn nach Gladbeck in Nordrhein - Westfalen. Nach nun fast zwei Jahren Bundesligapause war ich dem entsprechend sehr nervös und angespannt vor dem Rennen. Aufgrund der Trainingspause im Feb / März durch den Armbruch, fehlen mir natürlich viele Kilometer und Intensitäten in allen drei Disziplinen. Tempoläufe, die im Vorfeld der Saison eigentlich gemacht werden, habe ich bis jetzt komplett weggelassen. Im Team gemeinsam zu absolvieren waren 750m Schwimmen, 22km Radfahren und 5km Laufen. Gewertet wurden im Ziel die ersten 4 Athleten, sodass unterwegs einer aussteigen konnte. Neu in diesem Jahr, ist der Wechsel vom TV Lemgo zu dem einzigen Thüringer Ligateam, den Weimarer Ingenieuren. Mit dem 12. Platz im Vorjahr hatten wir uns ein einstelliges Ergebnis in diesem Jahr gewünscht. Das haben wir mit 6 Sekunden Rückstand auf Platz 9 knapp verpasst. Unterm Strich steht ein gelungener Einstand, mit einer ganz guten Leistung, zu 100% zufrieden schien von uns Jungs aber keiner gewesen zu sein. Mit meiner persönlichen Vorstellung von dem Rennen lag ich im Vorfeld ganz gut. Das Schwimmen verlief wie geplant relativ entspannt, da wir als Team gemeinsam auf die Radrunde gehen wollten. Robert, Folker, Theo, Marcus und ich konnten dann auf dem Rad ganz gut Druck machen, auch wenn ich die eine oder andere Führung hab ausfallen lassen. Als wir dann vom Rad gestiegen und aus der Wechselzone gelaufen sind, habe ich echt gedacht, dass ich bei den Jungs die 5km mitlaufen könnte. Nach gut einem Kilometer war dann aber alles vorbei und ich konnte die vier mit Krämpfen und Seitenstechen nur ziehen lassen. Ein Glück, dass Marcus einen guten Tag hatte und mit den starken Läufern mitgekommen ist. Das nächste Rennen in der 2. Bundesliga steht für mich Anfang Juli an. Ich hoffe, dass es bis dahin weitaus besser „läuft“.
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12.04.2011
9 Kinderrennräder für unseren Nachwuchs
Am vergangenen Samstag haben 9 Nachwuchstriathleten des TSV 1880 Gera - Zwötzen für die Saison 2011 ein Rennrad bekommen. Da niemand etwas wusste, war die Überraschung natürlich umso größer. Vielen Dank an der Stelle an den Radladen "Die Speiche" für die tolle Unterstützung!!
Über 30 Kinder und Jugendliche trainieren mittlerweile bei uns. Dass es immer mehr werden, liegt an unserer guten Nachwuchsarbeit und den vielen engagierten Übungsleitern die den Spaß an der Bewegung nicht nur gut "rüberbringen", sondern den Kindern auch selbst vorleben. Ich freue mich auf Gera, da die meisten Kids dann auch ihren ersten Triathlon starten werden.
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06.04.2011
Mal eben 5 Monate zusammenfassen
Da der letzte Eintrag nun mittlerweile aus November 2011 ist, gibt es einiges zu berichten. Nach drei Jahren im TV Lemgo, werde ich ab diesem Jahr für den HSV Weimar in der 2. Triathlon Bundesliga an den Start gehen. Ich hatte eine super Zeit in Lemgo und habe echt viele nette Leute kennen gelernt.
Wie in jedem Jahr, verfolgt mich das Pech auch 2011. Ende Januar Elle und Speiche gebrochen, 8 Wochen Zwangspause. Es wäre ja aber auch langweilig, wenn die Vorbereitung mal ohne große Ausfälle verläuft. Einfach kann ja jeder.
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